Posts mit dem Label Kochbücher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kochbücher werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 24. August 2012

Schoko-Marzipan-Himbeer Kuchen :)

Mein Freund steht momentan Job-bedingt jeden Tag zwischen halb 7 und 7 Uhr auf. Ich wache dann natürlich mit auf und schlafe dann meist wieder ein, um dann ein paar Stunden später wie erschlagen wieder aufzuwachen :D Heute aber habe ich mich bereits um 6.30 Uhr fit und munter gefühlt und musste, noch im Bett liegend, an meine übrige Sojamilch von Montag und Mittwoch denken. Was mache ich nur damit? Auf noch mehr Shakes hatte ich keine Lust und nochmal Kartoffelbrei oder ähnliches...nööö. Was passt da besser als ein schokoladiger, saftiger Kuchen? Eigentlich wären Muffins oder Cupcakes ja auch ganz toll, aber ich besitze nur eine einzige Backform und wollte mir jetzt auf die Schnelle auch keine Neue kaufen müssen. Also habe ich mir alle meine veganen Kochbücher geschnappt, es mir im Bett bequem gemacht und nach Rezepten gestöbert, die Sojamilch beinhalten. Ich bin dann auch fündig geworden und habe mich für eine eigene Version einen veganen Schoko-Marzipan Kuchens entschieden. Also flink fertig gemacht, in den Rewe geeilt, Zutaten nach Lust und Laune besorgt und losgelegt. Verändert habe ich teilweise die Mengenangaben, das Mehl und die Früchte sowie die Glasur. Von daher gibt es jetzt hier mein Rezept:

Hefeteig:
500 gr. Vollkornweizenmehl
100 gr. Vollrohrzucker
100 gr. Sojola (oder ähnliche Pflanzenmargarine)
1,5 Pck. Trockenhefe
300 ml. Sojamilch

Mehl und Trockenhefe vermischen, Zucker dazugeben und verrühren. Dann Sojamilch und Margarine erwärmen und alle Zutaten zu einem glatten Teig kneten, der sich von der Schüssel löst. Den Hefeteig abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen, noch einmal durchkneten und eine weitere halbe Stunde bis Stunde gehen lassen.

Währenddessen:

100 gr. Zartbitterschokolade (Ich hatte die Rewe Bio 60% - sehr lecker!)
100 gr. Marzipan-Rohmasse

Zartbitterschokolade klein hacken und Marzipanmasse in kleine Stücke schneiden. Beides in den fertigen Hefeteig einkneten und auf einer gefetteten Backform verteilen.

Mit 1 Glas abgetropften Himbeeren (~ 130 gr.; oder mit Frischen, aber die waren mir wieder zu teuer) belegen und den Himbeersaft trinken :P
Dann ab in den Ofen bzw. in die Mikrowelle mit Backofenfunktion (daher habe ich nicht vorheizen müssen) bei 200°C gut 30-35 Minuten backen, am Ende die Stäbchenprobe machen, damit der Kuchen auch durch ist.

Vorher...                                                                                 ...Nachher :) 

Den Kuchen aus der Backform befreien und zum Auskühlen auf ein Gitter stellen. Später 200 gr. Zartbitterkuvertüre schmelzen und auf dem Kuchen verteilen, mit bunten Streuseln bestreuen und in den Kühlschrank stellen.





Lecker schmecker dicke Kuvertüre :)


Noch am selben Tag anschneiden und sich satt und glücklich futtern! Ich war nach einem Stück total fertig. Die Schokolade ist dick und knackig, das Marzipan hat sich schön im Teig verteilt und die Schokolade im Teig schmeckt auch himmlisch. Die Himbeeren geben den fruchtigen Kick. Mein erster selbstgemachter Hefeteig (auch noch aus Vollkorn!) ist mir super gelungen *selbst lob* und im Ofen wirklich extrem aufgegangen. Man sollte während der Backzeit (außer man ist gegen Ende skeptisch) nicht die Ofentür öffnen! Es kommt schon so hin wie es oben angegeben ist.
 

 

Sooo mächtig :D


Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit :)

Freitag, 3. August 2012

Daal & Sommerrollen

Hier folgt der 2. Post für diesen Freitag :)
Gestern Abend konnten mein Freund und ich einfach keine Entscheidung treffen. Essen gehen bei schönem Wetter und ein bisschen am Rhein spazieren? Ja, macht Spaß, wird lecker, aber auch teuer...also einkaufen gehen und kochen? Ja, wird auch lecker, macht auch Spaß, dauert aber noch lange und das bei knurrendem Magen...wir haben uns dann letztendlich für kochen entschieden, was sich als perfekte Lösung entpuppt hat.
Nach kurzem Durchstöbern meiner veganen Kochbücher fanden wir 2 ansprechende Ideen. Einmal Daal (oder Dal, Dhal, Dahl, Dall etc.), also ein indisches Linsengericht, sowie thailändische Sommerrollen, mit Reispapier umwickelte Glasnudeln, Salat, Paprika, Gurke, Sprossen und was das Herz so begehrt.
Wir wollten beides, denn ich hatte den Großteil an Zutaten schon zu Hause und wir mussten nur ein paar frische Sachen besorgen.
Das Rezept für Daal ist aus dem Buch "Vegan lecker, lecker" von Marc Pierschel, daher werde ich es jetzt nicht wiedergeben. Ich kann euch aber verraten: es schmeckt SAUlecker, authentisch und macht sehr satt! Es besteht aus roten Linsen, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Garam Masala, Chili (endlich haben wir scharfes Chili! Uiuiui!), Kurkuma, Kumin, Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe und Kokosmilch (perfekt zur Resteverwertung von der Wheaty Curry Pfanne) und dazu gab es noch ein bisschen Reis, der genau für 2 Portionen gereicht hat.


 Mmmmhhhh :) Perfekte Konsistenz!


Da wir zwei aber nun mal nicht genug  bekommen können, gab es als frische, knackige Komponente die bereits genannten Sommerrollen dazu. Die habe ich nur an ein Rezept aus dem GU Kochbuch "Vegan kochen" und kann es daher veröffentlichen :)
Ich hatte noch eine 400gr. Packung Reispapier aus dem Asialaden zu Hause und hab mich riesig gefreut, die Rollen endlich mal ausprobieren zu können.

Man braucht für 6 Rollen:

12 Scheiben Reispapier (doppelt hält besser, mit 6 Scheiben geht es aber auch)
100gr. Glasnudeln (es bleibt wahrscheinlich etwas übrig)
1 kleine Paprikaschote
1/3 Salatgurke
Eisbergsalat nach belieben
Koriander (Paste oder frisch, wir haben Paste genommen da der Frische ausverkauft war)
frische Minze
Evtl: Sambal Sauce
Sojasauce
Sesam

Zuerst sollte man die Glasnudeln nach Packungsanleitung einweichen und ziehen lassen, währenddessen kann man wunderbar das Gemüse waschen und in feine Streifen schneiden und den Salat zurecht zupfen.
Dann das Reispapier Scheibe für Scheibe unter sehr warmem Wasser einweichen und die beiden (oder eben nur eine) Scheibe auf ein feuchtes Küchentuch legen. Dann entweder mit frischem Koriander oder Korianderpaste die Mitte des Reispapiers belegen/beschmieren, dabei oben und unten einen Rand lassen.
Dann mit frischer Minze betreuen, Die Glasnudeln (einfach ein Paar aus der Schale nehmen und in der Mitte platzieren) sowie die Gurken und Paprikascheiben drauflegen und den Salat hinzufügen. Ich habe zu der Korianderpaste übrigens noch etwas Sambal Sauce gegeben, das macht es etwas würziger :)
Jetzt die den oberen und unteren Rand einklappen, festhalten und die anderen Seiten zusammenrollen (wie bei einer Frühlingsrolle). Das Reispapier klebt dann aneinander.  Auf die gerollte Seite legen und mit Sesam bestreuen, eine Schale mit Sojasauce als Dip bereitsstellen und genießen!
Ich finde es sehr lecker und frisch, außerdem geht es ziemlich schnell und macht (auch wenn ich das nicht gedacht hätte) ziemlich satt. Aus den Resten von gestern mache ich heute noch ein paar Rollen :)


Ich finde, sie sind richtig schön geworden! Es sieht auch toll aus, dass die Zutaten durchleuchten :)


Eine Sommerrolle von Innen

Ich werde in Zukunft ein bisschen experimentieren und Avocadostreifen, Sprossen oder Mungobohnen als Füllung verwenden. Das stelle ich mir sehr lecker vor :)
Habt einen schönen Abend!


/Edit: Mit 2 Reisblättern ist es besser! Sonst reißen die Rollen zu leicht ;) Eben getestet.

Sonntag, 1. Juli 2012

Vegan Passport & Kochbüchersucht

Vor ein paar Tagen kam der "Vegan Passport" bei mir an, von dem ich übers Internet erfahren hatte, als ich mich über vegane Essensmöglichkeiten in verschiedenen asiatischen Ländern informierte. Mein Freund ich planen eine ca. 5-wöchige Asienrundreise für die nächsten Wintersemesterferien und da will frau ja gut vorbereitet sein :)
Der Vegan Passport beinhaltet je eine Seite in der jeweiligen Landessprache, auf der geschildert wird, was man als Veganer nicht isst, aber auch was man isst und wie sehr man sich über ein Entgegenkommen freuen würde. Das braucht man dann nur noch vorzuzeigen und kann sich auf eine vegane Leckerei freuen. Mein Passport ist in 73 Sprachen verfasst. Finde ich wirklich superpraktisch! Für extreme (sprachliche) Notfälle gibt es auch eine Doppelseite mit Bildern und Smileys, die dann wirklich jeder nachvollziehen kann.


Das Büchlein kostet bei veganbasics 5.95 €, der Mindestbestellwert liegt allerdings bei 10 €, weshalb ich noch etwas hinzufügen musste. Ich entschied mich für ein kleines Kochheft namens "Vegan Lifestyle Daily Basics" von Sebastian Hartig. Als es hier ankam, war ich mehr als überrascht. Es ist hübsch gestaltet, bunt bebildert (ja, ich mag Bilder in Kochbüchern) und beinhaltet wirklich sehr leckere und einfache Rezepte! Da werden wir sicher bald einiges durchprobieren.




Außerdem besitze ich folgende (Koch-)Bücher, die sich allesamt mit veganen und teils vegetarischen, aber veränderbaren Leckereien beschäftigen:


Das habe ich bei ebay ergattert, als ich nur Gutes darüber gelesen hatte. Es ist scheinbar handgeschrieben und ganz niedlich illustriert. Innen findet man viele Grundrezepte für Dips, Saucen und Aufstriche, aber auch abwechslungsreiche Gerichte aus aller Welt. Liegt bei mir immer in der Küche, da es so klein und praktisch ist!


Dieses ist gleich voll mit 150 verschiedenen Rezepten. Ich hatte nach meiner Vegan-Umstellung eine riesige Kochbuch-Amazonbestellung gestartet und die für mich passendsten davon behalten. Das war eins davon, da sich die Rezepte großteils von anderen Büchern unterscheiden. Leider keine Bilder, aber lecker wirds trotzdem ;)


Wohl ein Standard"werk" eines jeden Veganers: Vegan lecker lecker. Die Gestaltung ist top und auch die Rezepte könne sich sehen lassen. Wird sehr gerne benutzt! Außerdem ist es mit netten Tipps gespickt.


Vom selben Autor ein etwas anderes Buch. Hatte es mir für die Auflistung aller E-Nummern und Zusatzstoffe bestellt und finde es super empfehlenswert. Es enthält alle möglichen Infos, die eigentlich nicht nur jeder Veganer wissen sollte (ich war noch Vegetarierin als ich es mir bestellte) und zu guter Letzt auch ein paar Grundrezepte.


Dieses kleine Ringbüchlein habe ich für wenige €uros über veggiemania gekauft und bin richtig zufrieden. Es beginnt mit einer paar Informationen und am Ende gibt es nach rund 80 tollen Rezepten ebenfalls eine Liste mit E-Nummern veganen Alternativen sowie pflanzlichen Quellen essentieller Nährstoffe. Gefällt mir! 


Das habe ich beim Amazon Marketplace erstanden und finde es wirklich witzig. Es ist ein richtiger Oldie, diesmal kommen Prominente zu Wort und erzählen, wieso sie vegan/vegetarisch Leben und geben ihr Lieblingsrezept preis. Was nicht vegan ist, lässt sich leicht dazu umändern.


Dieses Buch musste ich aus einem englischen Raritäten-Shop für einen sehr günstigen Preis bestellen. Es wurde auf einigen Websites hochgelobt und auch ich kann dem nur zustimmen. Leider wird es nicht mehr produziert und ist in Deutschland sehr teuer. Die Rezepte sind wirklich außergewöhnlich, da alle möglichen afrikanischen, südamerikanischen und asiatischen Länder durchgegangen werden. Auch hier ist so manch vegetarisches leicht zu veganisieren.


Zum Schluss ein Buch, das ich zum Geburtstag bekam, von einer Freundin die mir sogar einen veganen Schokokuchen gebacken hat :) (der BESTE überhaupt!!!)
Ich finde es gut, dass auch relativ bekannte "Kochbuchmarken" wie GU ein veganes Buch herausgebracht haben. Das sieht man sogar im normalen Bücherladen und damit erregt es noch mehr Aufmerksamkeit. Die Rezepte klingen alle sehr liebevoll und auch die Gestaltung ist wirklich schön. Ich habe mich sehr darüber gefreut :)


Jetzt reicht es aber erst mal mit den ganzen Kochbüchern, sonst komme ich nie dazu, alles einmal auszuprobieren. Trotzdem sammle ich sie leidenschaftlich gerne, weil sie immer für eine Inspiration gut sind. Zusätzlich habe ich natürlich ca. 545488459 Lesezeichen zu Rezeptseiten, Bildern und online-Büchern, juhuuuu :D

Was sind eure Lieblings-Bücher,-Seiten,-Rezepte?