Samstag, 29. September 2012

Smileys, Streuselstückchen und Asia-Fast Food

Momentan hört man nicht sehr viel von mir, was zu einen daran liegt, dass ich krank bin (und zwar richtig bescheuert!), zum anderen hatte ich eine sehr stressige Woche und konnte gestern endlich meine letzten Hausarbeiten abgeben. Für meinen neuen Job ist viel zu tun und auch sonst will keine Ruhe einkehren. Dennoch habe ich mir heute Zeit genommen und einen Kuchen gebacken - Apfelkuchen mit Marzipan. Das Rezept und die Bilder davon bekommen einen anderen Post, ich hoffe, er gelingt, denn gerade backt er noch im Ofen. Die Tage haben wir auch nicht sehr vielfältig und aufwendig gegessen, trotzdem war es immer lecker und hat satt gemacht. Am Donnerstag war mein Freund schon satt, als er zu mir kam, also gab es für mich den übrigen TOLLEN Paprika-Tofu mit Karotten und Tomaten, schön schmackhaft gewürzt, und dazu einige Smileys, die mich im Rewe immer und immer wieder angelächelt haben. Sie schmecken echt gut, auch wenn man wirklich einen Dip dazu braucht, da sie fast nicht gewürzt sind. Trotzdem: würde ich wieder kaufen! Mit tollem Kartoffel-Geschmack und richtig knusprig kommen sie aus dem Ofen :)


Gestern war ich ein bisschen in der Stadt, beim Arzt und habe für den Kuchen eingekauft. Ich hatte einige Äpfel, die mir nicht so gut geschmeckt haben, und fand, dass das ein wunderbarer Anlass für einen Apfelkuchen ist. Bei Alnatura habe ich dann etwas entdeckt: Bei der Bäckerei stach mir das Wort vegan gleich doppelt ins Auge: Es gibt tatsächlich vegane Streuselstückchen mit und ohne Füllung! Die mit Füllung waren schon weg, aber das machte nichts - ich mag das sowieso nicht so gerne. Also habe ich mir schnell das letzte Streuselstück mit Zuckerguss geschnappt und es zu Hause genüsslich verzehrt. Wie ich das vermisst habe! Sehr lecker, nicht zuuu schwer (ich hätte durchaus noch eins verdrücken können :P) und für 1,29 € noch akzeptabel im Preis. Man muss aber wahrscheinlich schon früh da sein, denn es war wie gesagt das letzte Stück. Ich war um 13 Uhr dort, sonst gehe ich aber meistens erst nachmittags oder abends einkaufen, da stehen die Chancen sicher schlecht.


Mein Schatz hat dann gestern Abend ebenso wie ich keine Lust gehabt, zu kochen, und wir haben auf seinen Vorschlag hin etwas asiatisches bestellt. Ich habe angerufen und mich erkundigt, das in meinem "Geschmorten Tofu mit Glasnudeln und Gemüse" kein verstecktes Ei oder gar Fischsauce sind. Der Mann am Telefon gab mir grünes Licht und wir nahmen noch eine große Portion gebratene Nudeln (allerdings mit Ei) und eine Gemüsesuppe mit Glasnudeln. Geliefert wurde in angemessener Zeit, alles war heiß und gut verpackt. Meine Portion hat mir echt gut gefallen: Es war, nicht wie man es von anderen Lieferservices kennt, mehr Sauce als Inhalt, sondern eher umgekehrt. Ich hatte unendlich viel tollen, typisch asiatischen Tofu, viele Glasnudeln (die versteckten sicher eher weiter unten), viel frisches und knackiges Gemüse und guten Reis. Nach der halben Portion konnte ich nicht mehr und mein Freund durfte sie fertig essen. Alles in allem sind wir dann satt und zufrieden schon seeeehr früh eingeschlafen (ich war erschöpft und er musste heute wieder arbeiten).


 Und nun drückt mir bitte die Daumen, dass mein Kuchen gelingt. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende :)

Mittwoch, 26. September 2012

Kürbis- und Kartoffelwedges mit Mischmaschpfanne

Brrrr! Was will man bei dem Wetter anderes tun als sich ins Bett kuscheln, etwas leckeres, warmes essen und am liebsten gar nicht erst vor die Tür gehen?
Leider ist das nicht möglich, denn jeden Tag steht etwas an, und im Bett ein Exzerpt zu schreiben ist zwar gemütlich, aber nicht unbedingt rückenschonend. Seit heute habe ich aber offiziell einen neuen Job: Ich bin HiWi (Wissenschaftliche Hilfskraft) an meiner Uni, betreue in Zukunft E-Klausuren und behebe, wenn nötig, technische Fehler. Außerdem warten noch kleinere Büroarbeiten auf mich, aber das werde ich alles mit der Zeit sehen und lernen. Ich freue mich und bin sehr gespannt!

Gestern haben wir den übrigen Hokkaido-Kürbis verwertet und daraus supertolle Kürbiswedges gemacht. Außerdem kamen noch ein paar Kartoffeln dazu, da beide Sorten im Ofen ca. gleichlang brauchen. Da uns das aber zu wenig bzw. zu eintönig war, haben wir noch aus den restlichen Karotten, einer Paprika, Zwiebeln und 125gr. Paprika-Tofu eine kleine Misch-Masch-Gemüsepfanne gekocht.
Die Kürbis- und Kartoffelwedges haben wir, dank der innovativen Idee meines Freundes, diesmal nicht mühselig mit Öl und Gewürzen bestrichen, sondern einfach in einer Plastikschüssel mit Deckel zusammen mit der Würzmischung ordentlich geschüttelt. Das hat wirklich perfekt gepasst! Das Ganze kam dann ca. 30 Minuten bei 200°C in den Ofen.


Währenddessen wurde das Gemüse für die (kleine) Pfanne geschnitten, angebraten und gewürzt, mit Tofu verfeinert und gegart, bis die Wedges knusprig waren. Außerdem haben wir noch einiges an Sojasauce darüber gegeben, was sich sehr positiv auf den Geschmack ausgewirkt hat. Auf jeden Fall war mir nach diesem herzhaft-leckeren, sehr orange-lastigen Essen warum und ich war wunderbar satt :D


 Der Tofu wurde, wie eigentlich immer, ganz krümelig. Hatte so ein bisschen Rührei-Konsistenz, war aber lecker :)


Als Dip diente etwas Ketchup. Vollkommen ausreichend für das würzige Essen :)

Dienstag, 25. September 2012

Nachtgedanken: Synthetisches Fleisch?

Gerade lese ich ein Heft namens "Captial", das ich wohl sonst nicht einmal eines Blickes gewürdigt hätte, wenn mein Freund es nicht gefunden hätte. Dort geht es neben viel Anleger-, Investoren- und Bankerkram überraschenderweise auch ein paar Seiten lang um synthetisches Fleisch. Der Artikel an sich ist sehr interessant und meiner Meinung nach gut geschrieben, auch wenn ich mich den Verfassern nicht immer anschließen kann. Ich bin erstaunt darüber, dass dort tatsächliche Zahlen und Fakten über Massentierhaltung geschrieben werden, die in anderen Artiken entweder schöngeredet oder gar nicht erst erwähnt werden:

"2010 [...] wurden weltweit 320 Millionen Rinder und Büffel, geschlachtet, 537 Millionen Schafe, 1,4 Milliarden Schweine, 1,2 Milliarden Hasen und Kaninchen, 2,7 Milliarden Enten und 55 Milliarden Hühner. Der Weltmarkt für Fleisch ist 1000 Milliarden Dollar schwer - nur die Auto- oder die IT-Industrie setzen ähnlich viel um" (Seite 111).

Immer wieder erschreckend, traurig und schwindelerregend. 
Außerdem wird berichtet, dass 2050 ca. 500 Milliarden Tonnen mehr Fleisch (also doppelt so viel wie heute) aufgrund des zunehmenden Wohlstandes der Dritte-Welt-Länder benötigt werden - dafür reicht aber weder unser Weide-, Futter- oder Wasservorrat. Der Mensch muss sich anhand dieser unausweichlichen Fakten  ändern, Fleischkonsum muss minimiert werden, so steht es explizit im Text.

Wir wissen es schon lange, viele verschließen dennoch die Augen: Was habe ich mit dem Hunger der Kinder in Afrika zu tun? "Hauptverursacher des wachsenden Welthungers ist der Fleischkonsum" heißt die unbequeme Wahrheit. Für Gemüse und Getreideanbau zum direkten Verzehr für den Menschen stehen 1/3 der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen zur Verfügung - 2/3 werden für "Nutztiere" und deren Futtermittel "gebraucht". Begriffe wie "warnen" und "müssen" werden benutzt, um den übermäßigen Fleischkonsum der Menschen anzuprangern. Die Autoren schreiben weiterhin über die Tatsache, dass für ein Kilo (!) Rindfleisch 15500 Liter Wasser verschwendet werden, wohingegen auf ein Kilo Kartoffeln "nur" 287 Liter Wasser kommen. 
Diese Fakten sind den meisten Veganern bekannt, aber ich fasse sie dennoch hier zusammen, da die Zahlen einerseits beängstigend und schwindelerregend hoch sind, andererseits finde ich es jedoch gut, dass sie genannt werden und dem Leser in einem einzigen Artikel, der nicht aus einer Ernährungszeitschrift stammt, präsentiert werden. Ich denke auch, dass sich die Zielgruppe des Heftes nicht unbedingt ständig mit Fleischkonsum und den Folgen auseinandersetzt, denn ich hätte einen solchen Bericht auch nicht in einem Heft mit dem Titel "Capital" erwartet. 
Doch um dem Titel treu zu bleiben, hat der Text natürlich auch eine andere Funktion: Neben der Anprangerung vom Fleischkonsum zu unserer Zeit, wird die Alternative, die lukrative Idee des synthetischen Fleischs vorgestellt. Willem van Eelen hat das "weltweit erste Patent zur Herstellung von synthetischem Fleisch". Er hat sich schon früh gefragt (genau genommen zu Kriegszeiten, der Mann trägt schon ein stolzes Alter), wieso man so verschwenderisch mit Tieren und deren Körpern umgeht. Den genauen Hergang und den Prozess der Herstellung möchte ich nicht näher erläutern, noch ist es auch nicht so weit, dass "In-Vitro-Fleisch" zum Verkauft angeboten werden könnte, dennoch finde ich es interessant.

Ich selbst würde niemals zu dieser Fleisch-Art greifen, da ich der festen Überzeugung bin, dass mein Körper und jeder menschliche Körper keinerlei tierische Produkte braucht, um gesund und munter leben und überleben zu können. Was ich nicht brauche, esse ich dann natürlich auch nicht in künstlich hergestellter Form (aus echten, tierischen Stammzellen). Löblich finde ich nur, dass der Aspekt des Tierschutzes und die Abschaffung der Massentierhaltung und damit verbundenen Tierquälerei mit einer solchen "Lösung" durchweg minimiert werden könnte und im Text auch oft Erwähnung findet. Ich würde es immer noch bevorzugen, dass mehr und mehr Menschen komplett auf Tiere als Nahrungsmittelieferanten verzichten würden, aber bis dahin ist eine solche Kunstfleisch-Option sicherlich kein schlechter Weg. 
Eigentlich wollte ich diesen Eintrag erst "morgen", das heißt, nach meiner Nachtruhe, schreiben, aber es juckte mich so in den Fingern, dass ich mich gleich dransetzen musste. 

Mich würde jetzt natürlich auch eure Meinung interessieren: Was haltet ihr von dem Artikel, was von synthetischem Fleisch? Würdet ihr es in Betracht ziehen, es zu essen? Wie findet ihr die Idee generell, denkt ihr sie hat Zukunft oder verteufelt ihr sie? Ich freue mich über jede Antwort, egal ob Veganer, Vegetarier, Omnivore oder Rohköstler - es geht uns schließlich alle was an. Danke fürs Lesen :)
 

Montag, 24. September 2012

Weils so schön (lecker) war :)

Das ganze Wochenende konnten wir uns von der tollen Kürbissuppe ernähren, ein großer Teller ist sogar immer noch da. Sie schmeckt von Tag zu Tag besser, wird aber auch pikanter :D
Gestern gab es dann ein paar Seitan-Würstchen vom Aldi dazu, die wirklich überzeugen konnten. Tolle Konsistenz und guter Geschmack! Außerdem sorgte ein knackig-frischer Salat für Abwechslung und half, die aufkommende Schärfe zu minimieren. Die Tage gibt es dann natürlich wieder neue Bilder und Rezepte und auch ein Tattoo-Update, wenn es ganz verheilt ist :)



Ich darf mich jetzt mit dem Verfassen einer Buchrezension vergnügen. Nebenbei wollte ich auch noch einmal auf meinen Kleiderkreisel-Schrank aufmerksam machen, dort findet ihr viele schöne Dinge zu kleinen Preisen :) Ich würde mich freuen, wenn sich jemand dort hin verirrt, denn die Seite ist eine super Sache. Viele Grüße!

Freitag, 21. September 2012

Hokkaido-Kürbis-Suppe mit panierten Auberginen und Fladenbrot

Nachdem es diese Woche etwas still um mich war (dank vermehrter Arbeit, vielen Korrekturen und zu vollendenden Arbeiten), gibt es heute mal wieder etwas Gekochtes. Wie bereits angekündigt, haben mein Schatz und ich den tollen, am Montag erworbenen Hokkaido-Kürbis zu einer feinen Suppe verarbeitet. Außerdem wollte eine Aubergine gegessen werden, bevor sie nicht mehr genießbar ist und das Fladenbrot hat mich heute in einem arabischen Laden angelacht - dieser Geruch! Mmmmmhhh!
Doch diese Suppe braucht Zeit und Platz. Zum Glück kann ein Hokkaido-Kürbis mit Schale verarbeitet werden, sonst wäre ich vermutlich in meiner Mini-Küche verrückt geworden.
Für eine tolle, gesunde herbstliche Hokkaido-Kartoffel-Karotten-Suppe braucht ihr:

1 Hokkaido-Kürbis (meiner wog ca. 1,5 Kilo und wir haben die Hälfte verarbeitet)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchschoten
3 Karotten
3 Kartoffeln
Gewürze: Salz, Pfeffer, scharfe Paprika, Ingwer, Chilipulver, Curry, Kurkuma, Muskat
ca. 700ml Gemüsebrühe
1 Chilischote
Öl

Für die panierten Auberginenscheiben:

1 große Aubergine
1 Teelöffel NoEgg Eiersatz
2 Esslöffel Wasser + noch ein bisschen mehr
Vollkorn-Paniermehl
Gewürze nach Bedarf
Öl

Erst einmal werden die Zwiebeln, wie immer, mit dem Knoblauch fein geschnitten und in Öl angedünstet. Dann die Karotten schälen und in feinen Scheiben dazugeben, mitbraten. Bereits etwas würzen. Den Kürbis gut waschen und vierteln, die Kerne entfernen, das Fleisch in kleine Stücke schneiden. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Alles in den Kopf geben und mit 700ml (es sollte alles bedeckt sein) aufgießen; zum Kochen bringen. Mit allen Gewürzen ca. 30 Minuten abgedeckt köcheln lassen, bis alles weich ist.
Währenddessen die Aubergine von ihrer Schale befreien und in schmale Scheiben schneiden. 2 Teller mit Ei-Ersatz (etwas mehr Wasser dazugeben, damit es für eine Aubergine reicht) und gewürztem Paniermehl vorbereiten und die Aubergine erst im Ei-Ersatz, dann im Paniermehl wenden. In vieeeeeeel Öl knusprig braten und mit Alufolie abdecken.


So sah die unpürierte Suppe aus. Ein riesiger Topf, eine kleine Sauerei :D
Aber egal, so ist das nun mal und Hauptsache, es schmeckt!

Die nun fertige Suppe abschmecken und nachwürzen (sie soll pikant sein) und die kleingeschnittene Chilischote dazugeben. Dann die Masse pürieren, so dass noch kleine Stückchen übrig sind. Heiß mit frischem Fladenbrot und ein paar Auberginenscheiben servieren!


Es war so gut, wie ich es von meinen Eltern kannte. Mein Vater hat vor zwei Jahren große Mengen dieser tollen Suppe gekocht und ich fand sie immer sooo gut. Meine erste eigene hat wirklich fast genauso geschmeckt, ich bin jetzt richtig stolz auf mich ;)
Das ganze Schneiden und Schälen ist schon ein bisschen Arbeit und man sollte, wie gesagt, etwas Zeit einplanen. Es lohnt sich aber! Wir waren nach einem Teller extrem satt und ich habe jetzt noch 2/3 der Suppe übrig, die ich einfrieren werde. Auch ein halber Kürbis ist noch da, mit dem wir die Tage entweder Kürbisspalten oder einen Auflauf kochen wollen.
Aubergine mag ich ja eigentlich gar nicht so gerne, aber paniert schmeckt sie mir. Ich kann zwar auch nicht zu viel davon essen, aber es hat irgendwie etwas "süchtig machendes". Meinem Freund, als Auberginenfan, hat es ganz wunderbar gemundet und er darf sich morgen auf ein Fladenbrot gefüllt mit den übrigen, panierten Scheiben und Gurke freuen. Da macht die Arbeit doch gleich doppelt Spaß :D

Viel Spaß beim Nachmachen und ein schönes Wochenende :)

PS: Vielen lieben Dank an Frau Hase von vegan&roh! Sie hat tatsächlich unser Rezept mit den Polenta-Spinat-Tomaten "Schnitten" nachgekocht und etwas abgeändert :) Ich habe mich riesig gefreut, als ich das gelesen habe. So macht das Bloggen doch gleich noch viel mehr Spaß!

Dienstag, 18. September 2012

Dies und das, Tabouleh und Tofu

Ich habe das ganze Wochenende dazu genutzt (bzw. nutzen müssen), meinen Kleiderschrank auszumisten, die Kleidung zu fotografieren und dann bei Kleiderkreisel online zu stellen. Das hat sehr gut geklappt und ich habe auch schon einiges, wie ich finde spottbillig, verkauft. Ganz schön anstrengend, denn jetzt muss ich mich um Kartons, Briefmarken, rechtzeitige Überweisungen, pünktliches Abschicken etc. kümmern, aber ich mache es natürlich gern :) Es ist schön, wenn meine alten Sachen noch Verwendung finden, zumal sie großteils ungetragen sind und noch sehr neu aussehen. Den Link zu meinem "Shop" im Kleiderkreisel findet ihr übrigens in der Sidebar oder hier >Klick<. Wenn ihr auf die kleine Zahl (momentan eine 89) rechts über den Artikeln klickt, sehr ihr alle meine Angebote.
Außerdem habe ich einen Text für die OJA Change Makers Seite bei Facebook geschrieben. Wer sie noch nicht kennt, sollte sie unbedingt adden! Die Mädels betreiben mehrere Seiten und Profile, da sie schon viele Leute in ihrer Liste haben und Facebook nur eine gewisse Anzahl erlaubt. In meinem Text habe ich beschrieben, wann ich Vegetarierin und wann und warum ich letztendlich Veganerin wurde. Er ist ziemlich gut angekommen, was mich natürlich sehr gefreut hat :) Wen es interessiert: >Klick<. Oder scrollt auf der Seite einfach ein bisschen herunter, da sehr ihr das Bild und den Text ohne die doofen "Alkohol und Veganismus" Kommentare. So viel dazu, ich habe mich jedenfalls sehr gefreut, dass es gleich heute veröffentlicht wurde :)

Heute war ein richtig schöner Tag. Ich habe mit meinem Freund die Sonne in der Stadt genossen und lecker Tabouleh gegessen. Es war richtig erfrischend und sättigend, gekauft habe ich es in einem Laden namens Souperie in Mainz. Dort gibt es immer verschiedene Suppen, die wöchentlich wechseln. Alles ist frisch und es werden jedes Mal drei verschiedenen vegane Suppen angeboten! Zusätzlich sind veganes Eis, Bagels, Salate und Nachspeisen im Angebot. Da heute so tolles Wetter war, war Tabouleh perfekt. Die Suppen testen wir sicher ein anderes Mal, so etwas sollte natürlich unterstützt werden! Zum Salat gab es für mich noch zwei frische Scheiben Brot, was sehr gut gepasst hat.


Danach gingen wir noch einkaufen und ich musste einen Hokkaido-Kürbis mitnehmen. Bald gibt es dann tolle Hokkaido-Kartoffel-Karotten Suppe nach (bereits veganem) Rezept von meinem Vater! Das wird so gut :)


Außerdem gab es Granatäpfel, und ich muss gestehen, dass ich noch nie einen probiert habe (außer es waren irgendwo Kerne zur Dekoration dabei). Also habe ich mir einen schönen gegriffen und bin sehr gespannt auf das Geschmackserlebnis der sündigen Frucht.


Später haben wir dann etwas gekocht, das mich schon einige Zeit gereizt hatte: Kräutertofu in Blätterteig mit Couscous-Gemüsepfanne. Das Tofu-Rezept habe ich bei Veganpassion (einem wunderschönen Blog!) entdeckt und geklaut.
Wir haben Taifun Kräutertofu erst in einer Mischung aus Sojasauce, Koriander, Salz und Pfeffer (wie im Originalrezept) mariniert und währenddessen Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Paprika für die Gemüsepfanne geschnitten und angebraten. Dann kam der Tofu, den wir einmal in der Mitte in zwei Scheiben geteilt haben, in einen Mantel aus frischem Blätterteig und wurde für 20 Minuten bei 200° in den Ofen geschoben (die Zeit variiert natürlich je nach Ofen). Währenddessen kam noch eine Bio-Tomate und etwas Brokkoli zum angebratenen Gemüse, das dann mit 300 ml Gemüsebrühe aufgegossen wurde. Alles musste kurz aufkochen, dann wurde zwei Tassen Couscous dazu gegeben und wieder kurz aufgekocht. Hinzu kamen Gewürze wie Salz, Pfeffer, scharfe Paprika, Curry, Kräutersalz und Chili sowie die restliche Marinade des Tofus, dann durfte die Menge 7-10 Minuten garen.



Es war wirklich super lecker, vor allem der Tofu ist genial geworden. Mein Schatz meinte, es würde ihn an feine Bratwurst mit Gewürzen erinnern und auch ich konnte eine Verbindung herstellen..verrückt!
Das werden wir sicher wieder kochen. Vom Couscous ist noch ein großer Teller übrig, der morgen bestimmt auch noch super schmeckt! Außerdem werden wir auch dem übrigen Blätterteig etwas Schnelles und Tolles zaubern, lasst euch überraschen :)



Mein Tattoo heilt und juckt und ich darf nicht kratzen :D
Das ist soooo gemein!
Und jetzt aber ab ins Bett! Gute Nacht :)

Samstag, 15. September 2012

Kleinigkeiten und Käse-Test

Gestern habe ich meine Mutter spontan in Darmstadt besucht, denn sie wusste nicht, dass ich ausnahmsweise mal einen ganz freien Tag hatte. Also habe ich mir meine Sachen geschnappt, bin in den nächsten Zug gestiegen und habe einen schönen Nachmittag mit ihr verbracht :)
Im Rossmann habe ich dann neuen, veganen Lippenpflegestift "Sensitiv" entdeckt, leider nur eine limitierte Edition. Es sind zwei Stifte in einer Packung, was ja auch ziemlich praktisch ist. Ich finde ihn in Ordnung, auch wenn ich fruchtige oder leicht rote Pflegestifte in veganer Form noch sehr vermisse. Online gibt es die natürlich, aber ich würde einfach auch gerne in einer Drogerie zugreifen können! Naja, die Zeit kommt bestimmt noch!


Ich habe außerdem vegane Schoko-Cookies gesehen, die viel günstiger sind als die von Alnatura. Werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.
Gegessen haben wir im Café Extrablatt, unserem Stammcafé in Darmstadt (und eigentlich auch in Mainz). Das Wetter war perfekt, die Sonne schien, unser Essen war lecker und alles war schön :) Ich hatte einen großen veganen Salat mit Rucola, Blattsalat, Paprika, Tomate, Oliven, Gurken, Mais, Balsamicodressing und den tollen Pizzabrötchen. Die Sourcream habe ich vergessen, runter zu bestellen, aber sie kam zum Glück separat :) Dazu gab es mein neues Lieblingsgetränk: Cherry-Cocos-Schorle mit Ananassaft. So lecker und erfrischend!


Heute habe ich dann den Wilmersburger Scheibenkäse mal in verlaufener Form getestet. Kalt aus dem Kühlschrank finde ich ihn nicht so überragend, da er quasi nach nichts schmeckt und eine recht bröselige Konsistenz hatte, zumindest bei mir. Gestern habe ich ihn schon im Sandwichmaker zum Abendessen probiert, das war ganz lecker. Er ist natürlich super verlaufen, ich hatte sogar etwas zu viel Käse (1/2 Scheibe) zwischen meinem Vollkorntoast. Geschmeckt hat es ganz gut, auch wenn es noch etwas würziger sein dürfte. Vorhin kam der "Käse" dann samt Curryketchup, Tomate und Kräutersalz auf ein Brötchen und durfte ein paar Minuten im Ofen schmoren. Verlaufen ist er gut, geschmeckt hat es auch. Also ein ziemlich gelungener Käseersatz! Ich mochte Käse sowieso am liebsten in verlaufener Form, von daher werde ich auf den Wilmersburger zurückgreifen. Auf eine leckere, kalte Alternative warte ich wohl noch ein bisschen :)


Ach ja, meinem Tattoo geht es gut soweit, langsam blättert die erste Schicht ab und es ist nicht mehr so kräftig wie auf den Bildern von gestern. Ich bin gespannt, wie es nach der Heilung aussieht, und ob ich wegen der gelben, braunen und orangenen Farbe der Blüte nochmal zum Nachstechen muss.  Aber erst einmal abwarten und pflegen :)